2013 - W.I.B.K.E. e.V. | Werneraner Integrieren Behinderte Kinder und Erwachsene

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Die Vorsitzende von W.I.B.K.E. Dagmar Wenner und Wolfgang Bille vom Projekt „LebensART” können auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken.     Foto: Franz-Josef Dahmen

Mehrgenerationenhaus
Die Bewohner wachsen zusammen und pflegen eine gute Nachbarschaft
Nach einigen Irritationen, ausgelöst durch einen Zeitungsartikel, haben Dagmar Wenner von W.I.B.K.E. und Wolfgang Bille als Quartiermanager des Wohnprojekts „LebensART” am Heckhof Stellung bezogen.

WERNE Die Arbeit im Wohnprojekt wurde anders aufgeteilt und Wolfgang Bille ist nur noch Freitagmorgens am Heckhof zu sprechen und anzutreffen. Einen Teil seiner hausmeisterlichen Aufgaben hat der Verein W.I.B.K.E. übernommen. Die St. Christophorus-Pflege aus Werne versorgt als Pflegedienst die Bewohner und hat sich die Caritas als Partner ins Boot geholt. Die Caritas erbringt die sozialen Leistungen. Sie hilft den Bewohnern und begleitet sie zu Kino-und Konzertbesuchen oder kocht mit ihnen.
Der Quartiermanager Wolfgang Bille ist seit dem Start des Projektes von 2011 an dabei. Am Anfang hatte er einen bezahlten Halbtagsjob in der Einrichtung, die Fördergelder dafür liefen 2012 aus. Danach hat er sich ehrenamtlich engagiert.
Das Projekt „LebensART” am Heckhof ist nach dem „Bielefelder Modell” aufgebaut und beinhaltet die Zusammenarbeit zwischen den Bewohnern mit und ohne Handicap und der umliegenden Nachbarschaft.
In den 17 geförderten und 11 freien Wohnungen in dem Mehrgenerationenhaus leben 40 Bewohner zwischen 6 und 91 Jahren. Bei der Mieterauswahl hatte Wolfgang Bille sich Zeit gelassen und dadurch die richtige Mischung gefunden. Es kommen immer noch Anfragen zu dem Wohnprojekt.
Die Bewohner wachsen immer mehr zusammen und haben selbst schon Spieleabende, Kinonachmittage und Sitzgymnastik organisiert. Dazu ist auch die fußläufig zu erreichende Nachbarschaft eingeladen.
Alle zwei Monate bietet W.I.B.K.E. einen Mieterstammtisch an und organisiert auch kulturelle Angebote wie Lesungen.
Wolfgang Bille zieht sich langsam aus dem Projekt zurück und koordiniert für den Übergang noch die anliegenden Arbeiten und vermittelt zwischen den Partnern. fjd
(Zeitungsartikel aus WERNE AM SONNTAG 13.10.2013)

LebensArt: Das Konzept geht auf
W.I.B.K.E. zieht positive Bilanz des Projektes
WERNE ■ Gut zwei Jahre nach dem Erstbezug des Wohnprojektes LebensArt am Heckhof zieht der Verein W.I.B.K.E. als Initiator eine erste Bilanz. Und die fällt selbstverständlich positiv aus, wie Vorstandsmitglied Dagmar Wenner und Quartiersmanager Wolfgang Bille im Pressegespräch sagten. 40 Bewohner im Alter zwischen 6 und 91 Jahren, mit und ohne Behinderung, haben sich inzwischen in den 28 Wohnungen eingelebt und gute Kontakte zu ihren Mitbewohnern geknüpft. „Das Netzwerk wächst. Und damit ist unser Konzept aufgegangen”, freut sich Dagmar Wenner.
 Wie immer wenn sich Menschen auf etwas Neues einlassen, ist Geduld gefragt. So war es auch im Heckhof-Projekt, bei dem das gemeinsame Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen unter einem Dach Alltag sein soll. „In einer neuen Nachbarschaft muss man sich aber erst eingewöhnen, das gilt nicht nur für unser Projekt, sondern auch für ganz normale Mietshäuser”, sagt Wolfgang Bille. Die Berührungsängste seien aber inzwischen ausgestanden und in den Gemeinschaftsräumen des Hauses fänden viele Bewohnertreffen statt, seien echte Freundschaften zwischen den Nachbarn gewachsen. Ob behindert oder nichtbehindert spiele dabei überhaupt keine Rolle. „So verstehen wir Inklusion”, sagt Bille.
 Mit dem Pflegedienst St. Christophorus hat W.I.B.K.E. seit der Gründung des Projektes einen Kooperationspartner im Haus, der die medizinische Betreuung der Bewohner gewährleistet und auch im Notfall zur Verfügung steht. Die im Lebensart-Konzept festgeschriebene soziale Betreuung Bewohner mit Handicap konnte der Pflegedienst bisher aber nicht abdecken. Mit dem Caritas-Verband des Kreises Coesfeld ist nun ein weiterer Partner mit im Boot, der die so genannte „Eingliederungshilfe” übernimmt. Dahinter verbirgt sich zum Beispiel die Begleitung beim Kino- oder Konzertbesuch oder auch die Unterstützung im Haushalt. „Das ist ein ganz wichtiger Baustein unseres Konzeptes” sagt Wenner.

Quartiersmanager wird kürzer treten

 W.I.B.K.E. bleibt auch nach der Gründungsphase im Wohnprojekt aktiv. Er hat nicht nur Hausmeisteraufgaben für die Eigentümer des Gebäudes, die Gebrüder Grunewald, übernommen, sondern sorgt auch durch verschiedene Veranstaltungen wie Konzerte und Lesungen für Leben im Haus. Dazu sind dann nicht nur die Bewohner eingeladen, sondern auch Nachbarn aus dem näheren Umfeld und alle interessierten Bürger.
 Quartiersmanager Wolfgang Bille kann nach der sehr intensiven Startphase ein wenig kürzer treten und sich stärker seinen beruflichen Verpflichtungen widmen. Bille ist als Architekt freischaffend tätig und arbeitet nicht nur als Projektbegleiter im Architekturbüro Steinhoff, sondern ist auch als Fachberater für integrative Wohnprojekte nach dem Vorbild LebensArt unterwegs. Am Heckhof ist der Quartiersmanager noch an jedem Freitagvormittag anzutreffen. ■ kb

Dagmar Wenner und Wolfgang Bille von W.I.B.K.E. ziehen eine positive Bilanz des Wohnprojektes LebensArt. ■ Foto: Brüggemann
(Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger 12.10.2013)

WIBKE-Wohnprojekt Alternative für Menden
Arbeitsgruppe besichtigte das Haus am Heckhof

Marie-Ellen Krause (2. v. I.), Sprecherin eines Elternvereins in Menden, und eine Delegation von Vereins- und Stadtvertretern begrüßte Wolfgang Bille (I.) am Heckhof.     Foto: Thomas Wegener










WERNE Das WIBKE-Wohnprojekt am Heckhof ist längst Vorzeigeobjekt geworden. In der vergangenen Woche empfing Quartiersmanager Wolfgang Bille einmal mehr eine Delegation, die sich über die Form des integrativen Mehrgenerationen-Wohnens informieren wollte. Zu Gast war die Arbeitsgruppe „Wohnen und Versorgen” des Projekts „Inklusion in Menden”. Auf das Wohnprojekt in Werne war die Sprecherin der Gruppe Marie-Ellen Krause im Internet aufmerksam geworden. Marie-Ellen Krause steht zudem dem „Elternverein für Körper- und Mehrfachbehinderte” vor, der in Menden bereits zwei Wohnheime mit insgesamt 44 Plätzen geschaffen hat. Jetzt sucht der Verein alternativen Wohnformen. Denkbar wäre ein selbstbestimmtes Wohnen für mehrere Generationen, wie es das Konzept am Heckhof beinhaltet. Von Wolfgang Bille ließ sich die Gruppe die Räume zeigen, die Entstehungsgeschichte und das Konzept erläutern.     thw
(Zeitungsartikel aus WERNE AM SONNTAG 28.07.2013)


Mendener Projektgruppe besichtigt Anlage am Heckhof

Das integrative Wohnprojekt der Behinderten-Initiative W.I.B.K.E. am Heckhof könnte für die Stadt Menden ein Wegweiser sein. Die Arbeitsgruppe „Wohnen und Versorgung” des Projekts „Inklusion in Menden” ließ sich gestern von Quartiermanager Wolfgang Bille (l.) die Wohnanlage für gemeinsames Wohnen zeigen und die Entstehungsgeschichte erläutern. Marie-Elle Krause (2.v.l.) war als Moderatorin der Gruppe im Internet auf das Vorhaben gestoßen. Darüber hinaus verbindet sie mit W.I.B.K.E., dass sie dem Elternverein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (vkm) vorsitzt und darüber Wohnangebote für Kinder aus der Mitgliedschaft geschaffen hat. 2005 und ′09 entstanden in Menden so zusammen 44 Wohnheimplätze. Einige der Bewohner suchten nun aber eine Alternative zum Heim; selbstbestimmtes Wohnen mit individuellen Betreuungsleistungen, wie am Heckhof in 17 der 29 Wohnungen praktiziert, wäre ein Weg. Die Stadt, der Märkische Kreis und die örtliche Wohnungsgesellschaft sitzen dafür mit am Tisch. ■ bkr/Foto: Eickmann
(Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger 26.07.2013)

Agenda besucht LebensArt
Mitglieder der Lokalen Agenda besuchten am Mittwoch das Wohnprojekt LebensArt am Heckhof. Sie bewunderten die Gartenanlage mit Wassertretbecken und Raum für Pflanzaktivitäten der Bewohner. Anschließend informierte Michaela Jörling-Hahn (4.v.r.) über Idee und Realisierung des so genannten „Bielefelder Modells” in Werne.
 Deutlich wurde, dass viel ehrenamtliches Engagement - vor allem von Mitgliedern des Vereins W.I.B.K.E. (Werneraner Integrieren Behinderte Kinder und Erwachsene) - die „Seele” des Mehrgenerationenhauses ausmacht. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Gäste mit Bewohnern ins Gespräch. Der Tag klang mit Gehirnjogging aus. ■ Foto: pr
(Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger 13.07.2013)

Das Wohnprojekt am Heckhof besuchte vergangene Woche die Lokale Agenda. Michaela Jörling-Hahn vom Wibke-Vorstand informierte die Besucher über die erfolgreiche Umsetzung des Bielefelder Modells. Deutlich wurde, dass ohne das große ehrenamtliche Engagement die Umsetzung des integrativen Mehr-Generationen-Wohnens kaum möglich wäre.
Foto: privat
(Zeitungsartikel aus WERNE AM SONNTAG 14.07.2013)

Tatort Wohncafe am Heckhof
Die Autorin Anne-Kathrin Koppetsch las am Freitag vor vollem Haus im Wohncafe des integrativen Wohnprojekts am Heckhof aus ihren Ruhrgebiets-Krimi „Kohlenstaub”. Hartmut Marks (r.) moderierte den munteren Abend. Vor Bewohnern und Gästen berichtete der Ex-Bergmann und Gewerkschafter Hans Weiß in den Pausen über die Arbeit unter Tage und die sozialen Errungenschaften. ■ Foto: pr
(Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger 01.07.2013)

Anne-Kathrin Koppetsch liest im Wohnquartier „LebensART”
(hier geht's zum Online-Artikel vom Westfälischen Anzeiger 26.06.2013)

Mit der Krimilesung, in der es um einen spektakulären Mord geht, will der Behindertenverein noch mehr Leben ins Wohnprojekt bringen; von links die Mitglieder Till Middendorf, Elisabeth Grieseler-Middendorf, Astrid Bille, Wolfgang Bille, Hartmut Marks, der die Abendveranstaltung moderiert, sowie Michaela Jörling-Hahn und Dagmar Wenner. ■ Foto: Schwartländer

Krimi und Kohle
LESUNG Anne-Kathrin Koppetsch liest im Wohnprojekt „LebensArt” in Werne
WERNE ■ Zu einer Autoren-Krimilesung lädt der Berhindertenverein W.I.B.K.E. für Freitag, 28. Juni, ins Wohnprojekt „LebensArt” am Heckhof in Werne ein. Das Team rührte dafür am Mittwoch auf dem Marktplatz kräftig die Werbetrommel.

„Unser Ziel ist es, in unserem Wohnprojekt ab und an kulturelle Veranstaltungen anzubieten, um dem Ganzen Leben einzuhauchen und nach außen zu öffnen”, sagte Dagmar Wenner vom Vorstandsteam. Mit ins Boot geholt hat sich W.I.B.K.E. („Werneraner Integrieren Behinderte Kinder und Erwachsene”) dazu den Werner Krimifreund Hartmut Marks, der die Lesung moderieren wird. Als Autorin ist die 1963 geborene Dortmunderin Anne-Kathrin Koppetsch zu Gast. Sie liest aus ihrem Krimi „Kohlenstaub”, der im Ruhrpott der 1960er-Jahre spielt, als noch Kohle gefördert wurde. Dort geschieht im Pfarrmilieu ein spektakulärer Mord.
 Marks kennt sowohl die Autorin als auch ihren Stoff und verspricht gute Unterhaltung: „Das ist ihr Erstlingswerk - und ich finde, da kommt immer das ′raus, was sich angesammelt hat”. Auf das Publikum warten außerdem ein Preis-Quiz zum „Bergbau in Werne”. Jeder Gast erhält überdies einen Bloody-Mary-Cocktail. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Wohnprojekt „LebensArt”, Heckhof 36. Karten gibt′s zum Preis von acht Euro im Vorverkauf bei Bücher Beckmann, Magdalenenstraße, und Blumen Wenner in Stockum. ■ cs

Freitag, 28. Juni, 19.30 Uhr, Wohnprojekt „LebensArt”, Heckhof 36, Werne
(Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger 08.06.2013)

Ein Haus mit offenen Türen
Unternehmen sponsert die Anschaffung von drei Automatiktüren für Wohnprojekt Heckhof

Großer Bahnhof für die neuen Automatiktüren im Wohnprojekt Heckhof: Heidi Christoph Esdar (im Rollstuhl) gewann mit der Firma DATEV Sponsoren für die Anschaffung. ■ Foto: Schwartländer



WERNE ■ Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnprojekts am Heckhof stellt die Tür zu ihrem Zuhause nun kein Hindernis mehr dar: Mit dem Einbau drei automatischer Türöffner ist das tägliche Leben deutlich erleichtert worden. Am Dienstagabend begrüßte das Haus Ina Görtz aus Düsseldorf und Manfred Sawinski aus Dortmund von der Firma DATEV, die für die Realisierung 11.000 Euro gespendet hatte. Als Dankeschön überreichte Michaela Jörling-Hahn, tätig im Vorstandsteam von W.I.B.K.E., ein Poster mit Fotos verschiedener Türen. „Sie sind einerseits da zum Schutz, haben aber auch etwas Abgrenzendes”, erklärte sie die Symbolik. Im Wohnprojekt am Heckhof sei das Gegenteil geschaffen worden - mit einem Türöffner, der Eintritt für alle ermögliche.
Ins Rollen gebracht hatte die Aktion Heidi Christoph Esdar, die seit Oktober 2011 im Heckhof wohnt. Sie begab sich auf Sponsorensuche und hatte bei DATEV Erfolg. ■ cs
(Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger 30.05.2013)

 
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