2016 - W.I.B.K.E. e.V. | Werneraner Integrieren Behinderte Kinder und Erwachsene

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13.10.2016

RolliBaskets suchen Übungsleiter

WERNE. Der BBC Warendorf sucht für die RolliBaskets Werne einen Ubungsleiter B. Auch Personen, die aus Werne und Umgebung kommen und Interesse haben, diesen Schein in
Zukunft zu erwerben, können sich bei Christine Osterkemper unter Tel.: (02389) 9521395 oder per E-Mail an tinel4-6@gmx.de melden.

12.03.2016


Dagmar Wenner, Michacla Jorling-Hahn, Astrid und Wolfgang Bifle sowie Elisabeth Qriestler-Mid-
dendorf hoffen, dass auch im Fall einer Auflösung des Vereins WIBKE Angebote wie das Schachcafe und die integrative Ferienfreizeiten erhalten bleibt. Foto: Thomas Wegener
 
W.I.B.K.E. vor dem Aus
Vorstand findet keine Nachfolger mehr

„Werneraner integrieren behinderte Kinder und Erwachsene" - dies, war Name und Programm des 2004 gegründeten Vereins, der unter dem Kürzel WIBKE bekannt Ist. Viel ist auf dabei mit großem Einsatz in den Jahren erreicht und auf den Weg gebracht worden - jetzt aber steht WIBKE vor der
Auflösung.

WERNE „Unsere Kinder sind groß und wir haben eigentlich alles abgearbeitet. Wir finden unter unseren 60 Mitgliedern jetzt einfach keine geeigneten Nachfolger mehr", sagen die Vorstandsmitglieder Dagmar Wenner. Elisabeth Grieseler-Middendorf, Michael Jorling-Hahn und
Astrid Bille wie auch Beisitzer Wolfgang Bille. Seit der Jahreshauptversammlung im Januar führt der Vorstand derzeit den Verein kommissarisch weiter. „Damals gab es für unsere Belange keine Ansprechpartner. Heute ist das Angebot deutlich größer. Außerdem haben sich die gesellschaftlichen Strukturen gewandelt", sagte Dagmar Wenner zu den Gründen. In den kommenden Wochen will sich das Vorstandsteam darum bemühen, dass die Dinge, „die uns beson-
ders am Herzen liegen", erhalten werden können - insbesondere das Schachcafe und die integra-
tive Ferienfreizeit, die in diesem Sommer noch gesichert ist. Die Hoffnungen ruhen auf einem
„Runden Tisch". „Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Menschen mit einer Behinderung
haben das Recht auf Teilhabe. Ich denke, dass die Stadt Werne etwas für integrative Angebote
tun muss", erklärt Elisabeth Grieseler-Middendorf. Ein erstes vom Jugendamt moderiertes Vor- gespräch ist für den 18. April geplant. Unabhängig von der weiteren Entwicklung sind das Wohnpro
jekt am Heckhof und die Rolli-Basketballer, die unter der Agide des BBC Warendorf laufen. Für die integrative Ferienfreizeit vom 29. Juli bis zum 5. August in den Niederlanden werden übrigens noch vor allem männliche Betreuer gesucht. Interessenten melden sich bei Michaela Jörling-Hahn (Tel: 536264, Mail: hahn-werne@t-online.de). thw 

Artikel: Werne am Sonntag


11.03.2016



 
Verein geht - Aufgabe bleibt
W.I.B.K.E. hat für die Integration viel geleistet und findet doch keinen neuen Vorstand

WERNE • „Werneraner integrieren behinderte Kinder und Erwachiene" - dieser Ansatz soll nicht untergehen. Aber den so getauften Verein „W.l.B.K.E." als Wegbereiter und Instanz integrativer Angebote insbesondere für Familien mit behinderten Kindern wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Weil sich unter den gut 60 Mitgliedern keine geeigneten Nachfolger finden, hat das Vorstandsteam schweren Herzens beschlossen, dfe Auftösung in die Wege zu leiten. Bis dahin wollen die Initiatoren versuchen, mit Hilfe neuer Partner zu erhalten, was ihnen besonders am Herzen liegt.

„Wir haben unsere Kinder groß und eigentlich alle» abgearbeitet". bschreibt Astrid Bille die Situation des engeren Zirkels, der über Jahre und Jahrzehnte den Verein und sein Anliegen voran- gebracht hat. Dagmar Wenner, Michaela Jörling-Hahn, Elisabeth Grieseler-Middendorf gehören mit ihr zum Team, das bei W.I.B.K.E. alle Aufgaben eines Vereinsverstands wahrnimmt; dazu Ehemann
Wolfgang Bille als Beisitzer.

60 Mitglieder, aber keine Nachfolge In der Mirgliedersammlung im Januar hätten die starken Schultern des Vereins die Arbeit gern an Nachfolger abgegeben. Weil das aber so nicht funktioniert hat, bleibt das Team sich und der gemeinsamen Sache nun kommissarisch treu, um mit etwas Glück noch andere für diese Aufgabe zu gewinnen. ,Wir haben vieles Überlegt", so Astrid Bille weiter, »aber niemanden gefunden. Die Hoffnungen ruhen nun auf einem Runden Tisch mit anderen Vereinen, der am Montag, 18,April, ab 17 Uhr unter Moderarion des Jugendamtes stattfinden soll. „Integration ist eine gesdlschaftliche Aufgabe, Behinderte haben ein Recht auf Teilhabe.
Ich finde schon, dass auch die Stadt Weme etwas dafür tun mus,. dass es integrative Angebote etwa über die Jugendhilfe gibt", betont Elisabeth Grieseler-Middendorf.


Ein Meilenstein war im März 2012 mit der Einweihung des Wohnprojekts am Heckhof erreicht, Die Bauherren Jürgen (l.) und Dieter (r.) Grunewald realisierten das gemeinsame Wohnen, für das sich
Wolfgang Bille (Z.v.r.) an vielen Stellen engagiert, Bürgermeister Lothar Christ gratulierte gern.
• Archivfoto; Eickmann


Derlei gab es in Weme gar nicht, als sich 1999 betroffene Familien zu der Interessengemeinschaft zusammenschlossen, die seit 2004 unter dem Kürzel W.I.B.K.E. firmiert und seit 2012 ein einge-
tragener Verein ist. „Wir waren in den Schulferien sechs Wochen auf uns allein gestellt", erinnert Michaela Jörling-Hahn, aus welcher Not heraus die Eltern damals in Selbsthilfe für sich organisiert haben, was heute das Ferienprogramm bietet. Kehrseite der Errungenschaften scheint indes, dass
die Konsumentenhaltung um sich greift und viele Betroffene sich nicht selbst engagieren wollen oder können: ,Frauen sind heute eher berufstätig als damals." Kleiner geworden sei der Bedarf je-
denfalls nicht, die Zahl der Kinder mit Behinderungen relativ konstant. Wichtige Angebote sollen erhalten werden ,Die soziale Begegnung vor Ort ist das, was fehlt". sagt Dagmar Wenner. Deshalb soll das Schachcafe (immer Mittwochs um 17 Uhr im Pfarrlieim St. Christophorus) erhalten werden. Bis zum Sommer sind die Kosten für die Betreuer dank des Sponsoren gedeckt. Damit es weiter
geht, muss ein Träger her. Gleiches gilt für die seit Jahren organisierte integrative Ferienfreizeit. Vom 29. Juli bis 5. August geht es diesmal .in ein tolles Haus mit Pool", so Jöriing-Hahn, nach Hol-
land. Es spricht für sich, das alle Teilnehmerplätze (ab 16 Jahre) schon vergeben sind. Wer als Helfer mitfahren mag, kann sich bei ihr melden (Tel 536264; E-Mail: Hahn-Weme@t-online.de).

Wohnprojekt und "Rollis" selbstständig
Möglicherweise bleibt bei der Abwicklung des Vereins genug Geld, um noch eine zu unterstützen, nur organisieren müsste sie wer anders. „Wir wollen dafür sorgen, dass viel in Weme bleibt. Daher werden die Rollstuhlbasketballer die Rollis bekommen, der formal uns gehören", so Dagmar Wenner. Das Angebot sei über den BBC Warendorf gesichert. Auf eigenen Füßen steht der Runde zufolge auch das von W.I.B.K.E. initiierte integrative Wohnprojekt am Heckhof. Dort leben Behinderte dank
individueller Hilfen mit anderen Mietern unter einem Dach. Die Versorgung hängt nicht am Verein. Das Quartiersmanagement hat sie zwar nicht etabliert, dafür sorge die Hausgemeinschaft für das Miteinander. • bkr

Artikel Westf. Anzeiger


11.03.2016


CDU-Bundeslagsabgeordneter Hubert Hüppe (3,v.l.) nahfn am Mrttwodi am Training der Rofli-Baskets teil und informiene sich im Gespräch mit Dietmar Fedde (6.v.l., Vorsitzender BBC Warendorf e.V.), Trainer Martin Kusber (3.v.r.) und Initiatorin Christine Osterkemper (r.). • Foto: Köppen
 
Finanzierung bleibt weiter ein Problem
Rolli-Baskets Werne bitten Hubert Hüppe um seine Unterstützung

WERNE • Im Rollsruhl zu sitzen, bedeutet nicht, vom aktiven Leben einschließlich Sport- und Freizeitaktivitäten ausgeschlossen zu sein. Das zeigen seit Oktober 2014 ehva die Rolli-Baskets Weme. Welche Hürden noch immer bestehen, ließ sich Hubert Hüppe am Mittwoch vor Augen führen; Wahrend des Trainings der Basketballer informierte sich der CDU-Bundestags abgeordnete und Werner Bürger über die Nöte der Sportler und begab sich dabei auch selbst auf Rollstuhl-Fahrt.

Das Projekt beruht auf einer Zusammenarbeit des BBC Warendorf mit dem Werner Verein W.I.B.K.E. und den LippeBaskets. Diettnar Fedde, erster Vorsitzender des spendenfinanzierten BBC Warendarf, ließ es sich nicht nehmen, Hüppe beim regulären anderthalbstündigen Training mit etwa zehn der 17 festen Mitglieder zu beobachten, und nutzte die Gelegenheit. abseits des Feldes mit
dem Politiker über die Probleme im Rollstuhlsport zu reden, „In den allermeisten Fällen werden Sportrollstühle nicht von den Krankenkassen finanziert", so Fedde, der auch als Landesfachwart für Rollstuhlsport des Behindertensportverbandes tätig ist. Auf eigene Kosten das tausende Euro teure Equipment anzuschaffen, wirke kontraproduktiv auf die Inklusionsbemühungen und führe zu
Frustration und Demotivation, so Fedde, „Im deutschen Gesetz ist Sport nicht als Grundbedürf-
nis von Erwachsenen verankert", sagte Fedde weiter. Er hofft auf Hüppes Eülfluss, den er bei seiner Nachfolgerin im Amt des Behindertenbeauftragten, Verena Bentele, geltend machen könnte.
Auch Fedde selbst will die Beauftragte der Bundesregierung kontaktieren und schätzt die Bedeutung von Hüppes Besuchs hoch ein: "Er ist hier heute vereinsübergreifend stellvertretend für
alle Rollstuhlfahrer." Der Abgeordnete indes versicherte, dass die Idee angekommen sei, machte jedoch auch klar, dass "nur eine Chance besteht, wenn wir den Hilfsmittelkatalog überarbeiten". Das sei ein kompliziertes Unterfangen. Außerdem erinnerte er an andere, mindestens ebenso dringliche Aspekte, die es im Bereich der Behindertenpolitik zurzeit zu klaren gebe. • ok

Artikel: West. Anzeiger


31.01.2016

"Rolli-Baskets" auf der Suche

Werne. Die Rollstuhlbasketball-Manschaft "Rolli-Baskets Werne" die zum BBC Warendorf e.V. gehört, sucht einen Übungsleiter mit dem Übungsleiterschein B oder eine basketballerfahrene Person, die bereit ist, diese Fortbildung zu absolvieren. Der neue Trainer sollte aus Werne oder Umgebung kommen. Interessierte melden sich bei der Team-Koordinatorin Christine Osterkemper unter der Telefonnummer 0 23 89 / 952 13 95 oder per E-Mail an tine14.6@gmx.de

Artikel: Sonntagskurier 31.01.2016
 
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